Tudor Team Alinghi Mitten im Kampf

26/09/2026 - 17:43 in Sport by Alinghi

Nach langem Warten auf stabile Bedingungen und einem schwierigen Eröffnungsrennen reagierte das Schweizer Team mit einer starken Leistung im zweiten Rennen. Paul Goodison, Phil Robertson, Nicolas Rolaz und Pietro Sibello mischten von Beginn an ganz vorne mit, führten auf der ersten Kreuz und lieferten sich anschliessend ein Bug-an-Bug-Rennen mit Luna Rossa.

Die Italiener setzten sich zwar ab, doch Tudor Team Alinghi blieb während der gesamten sechs Kursabschnitte in Schlagdistanz. Bis zum letzten Leegate kam die Crew bis auf neun Sekunden heran, bevor sie als Zweite ins Ziel kam.

Die Leistung spiegelte sich auch in den Daten wider: Bei der reinen Geschwindigkeit lagen die beiden Boote nur knapp auseinander. Tudor Team Alinghi erreichte im Rennen eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,29 Knoten, verglichen mit 32,33 Knoten bei Luna Rossa.

Da noch sechs Fleetraces bis zum Finale ausstehen, lieferte das zweite Rennen einen klaren Bezugspunkt, an den das Team übers Wochenendes anknüpfen kann. Tudor Team Alinghi lag nach dem Eröffnungstag mit 11 Punkten auf dem sechsten Gesamtrang. 
 
Paul Goodison, Skipper: «Es war ein wirklich guter Tag für uns, so abzuschliessen, wie wir es getan haben. Wir haben bei diesen extrem leichten Windverhältnissen wahrscheinlich besser abgeschnitten als je zuvor. Und es war wirklich ermutigend, im letzten Rennen zurückzukommen, als der Wind endlich auffrischte. Das ist ein guter Schritt in die richtige Richtung und ein Beweis für die Arbeit, die alle an Land und im Segelteam geleistet haben.»

​Phil Robertson, Backbordsteuermann: «Wir starteten bei sehr schwachem Wind und hatten viele Starts, bei denen wir uns hochzogen, ins Foilen kamen und das Rennen dann wieder abgebrochen wurde. In Rennen 1 kam der Wind dann sehr schnell auf, und wir waren mit der J1 überpowert. In Rennen 2 segelten wir mit der J3 bei etwa 15–18 Knoten und lieferten ein grossartiges Rennen ab, das wir als Zweite beendeten. Es war schön, einen Grossteil der Arbeit, die wir investiert haben, zu bestätigen. Und das Boot war unter diesen Bedingungen schnell.»

​Marcus Lynch, Trainer: «Wir haben uns den ganzen Tag über auf unsere Abläufe konzentriert, einschliesslich mehrerer Starts, aus denen keine Rennen wurden. Als wir zum zweiten Rennen kamen, hatten wir genau herausgefunden, wie wir unsere Leistung umsetzen wollten. Wir werden heute Abend im Debriefing noch einmal durchgehen, was gut gelaufen ist, und sicherstellen, dass wir morgen die Erkenntnisse von heute umsetzen.»

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