Jotun: Imperial halbiert CO2-Fußabdruck in 30 Jahren

14/09/2026 - 11:34 in Zubehör by Press Mare

Jotun hat eine Analyse veröffentlicht, nach der das Imperial Fouling Protection System über eine Nutzungsdauer von 30 Jahren einen um rund 50 Prozent geringeren CO2-Fußabdruck aufweist als ein herkömmliches Antifouling-System.

Die Einsparung ergibt sich aus weniger Wartungszyklen, einem geringeren Farbverbrauch und weniger Abfall über die Lebensdauer des Schiffes. Gegenüber einer Referenzspezifikation, die gemeinsam mit Farbherstellern und der Water Revolution Foundation erarbeitet wurde, benötigt Imperial etwa die Hälfte des Farbvolumens bei gleichbleibender Langzeitleistung.

Der Bewuchs am Rumpf zählt zu den Faktoren mit dem größten Einfluss auf die Effizienz eines Schiffes. Lagern sich Meeresorganismen am Unterwasserschiff an, steigt der Widerstand, und mit ihm steigen Verbrauch, Emissionen und Betriebskosten. In manchen Fällen erhöht ein bewachsener Rumpf die jährlichen Treibstoffkosten einer Yacht um mehr als 50 Prozent.

Imperial wurde für die Einsatzprofile von Superyachten entwickelt und nutzt eine selbstpolierende Silylacrylat-Technologie. Sie hält den Rumpf auch dann länger sauber, wenn ein Schiff über längere Zeit vor Anker liegt oder mit geringer Geschwindigkeit fährt. Die Beschichtungsspezifikation richtet sich nach Fahrtprofil, Voyage Factor und Einsatzumgebung des jeweiligen Schiffes.

"Letztlich geht es darum, Eignern eine starke Leistung zu bieten und zugleich den ökologischen Fußabdruck zu verringern, wo immer das möglich ist", sagte Tracey Warner, Regional Category Manager Yachting, Europe and Central Asia, Jotun Performance Coatings.

Ein wirksamer Bewuchsschutz wirkt sich auch auf die marine Biosicherheit aus: Er begrenzt die Verschleppung invasiver Arten zwischen Regionen und verringert den Bedarf an Unterwasserreinigungen.

Leah Werner, Executive Director der Water Revolution Foundation, ergänzte: "Eine belastbare Ökobilanz berücksichtigt die gesamte Bandbreite der Auswirkungen, von der Materialherstellung über die Wartungszyklen bis hin zu Abfallaufkommen und Betriebseffizienz. Transparente Lebenszyklusdaten versetzen die Branche in die Lage, fundiertere Entscheidungen zur Nachhaltigkeit zu treffen."

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