Rossinavi Heed: 53-Meter-Superyacht in Monaco

Rossinavi Heed: 53-Meter-Superyacht in Monaco

Rossinavi Heed: 53-Meter-Yacht aus Aluminium mit Eignerpool direkt vor der Suite

Superyacht

29/09/2026 - 16:24

Auf dem Oberdeck von Heed öffnet sich die Eignersuite mit einer großen Glasfront nach vorn. Davor liegt ein privater Pool, in dem man auch gegen die Strömung schwimmen kann, dahinter der Horizont. Von hier aus lässt sich die 53 Meter lange Vollaluminium-Yacht erschließen, die Rossinavi nach dem Stapellauf in diesem Jahr auf der Monaco Yacht Show erstmals vollständig präsentiert hat.

Das Full-Custom-Projekt entstand im engen Austausch zwischen der italienischen Werft und dem Eigner. Das Exterieur stammt von Alberto Mancini Yacht Design, das Interieur von Achille Salvagni Architetti, die Schiffsarchitektur von Arrabito Naval Architect. Eignervertreter Matty Zadnikar von SeaNet SuperYachts koordinierte Designer und Bau.

Heed hat einen schnellen Verdrängerrumpf und bleibt unter 500 GT. Die Länge über alles beträgt 53,00 Meter, die Breite 9,1 Meter, der maximale Tiefgang 2,5 Meter. Der Rumpf ist metallic-grau lackiert. "Die Arbeit innerhalb der Grenze von 499 GT hat es uns erlaubt, Proportionen und Raum freier zu denken. Die Eignersuite vorn auf dem Oberdeck schafft eine ruhigere, intimere Verbindung zum Meer, während der metallic-graue Rumpf die klaren, skulpturalen Flächen der Yacht in einem feinen Spiel von Licht und Schatten über den Tag hinweg zur Geltung bringt", sagte Alberto Mancini, Gründer von Alberto Mancini Yacht Design.

Auf Wasserhöhe hat der Beachclub einen Pool und seitlich abklappbare Plattformen, die die Außenfläche vergrößern. Der Salon auf dem Hauptdeck ist vollständig verglast. Ess- und Wohnbereich sind getrennt, was nach Darstellung der Werft von der üblichen Aufteilung einer Yacht dieser Größe abweicht; der Speisesalon öffnet sich zu einem abklappbaren Balkon an Steuerbord. Hinzu kommt ein Observation Deck, ein erhöhter und abgeschirmter Bereich mit Blick auf die Umgebung.

Ein Batteriesystem erlaubt es, mit abgeschalteten Generatoren vor Anker zu liegen, bei weniger Lärm und Vibrationen. Im Hotelbetrieb sind die lokalen Emissionen nach Angaben der Werft null.

Salvagni setzt im Interieur auf weiche Formen: Wände biegen sich, statt zu enden, Decken steigen und fallen, Möbel scheinen aus der Architektur hervorzuwachsen. Die Böden sind aus gebürstetem, gebleichtem Wengé, die Wände aus gebleichtem Teak; dazu kommen butterfarbenes Pergament und dunkles Eukalyptusholz, auf 100 Gloss poliert. Metallische Akzente in einem Amaranth-Ton zwischen Kupfer, Rosé und tiefem Rot sind von einem Sonnenuntergang am Mittelmeer inspiriert. Im Salon sind geschwungene Sitzelemente wie ein Archipel angeordnet. "Ich wollte, dass sich das Interieur dieser Yacht anfühlt, als sei es nicht entworfen, sondern von den Kräften geformt worden, die es umgeben: von Wasser, Wind, Licht und Zeit", sagte Achille Salvagni, Gründer von Achille Salvagni Atelier.

"Es war ein äußerst anregendes Projekt, eines, das den Markt wirklich prägen wird. Mit großzügigen offenen Räumen, einer Panorama-Eignerkabine und einem großen Pool ist es eine Yacht, die zum Leben gemacht ist und bei der die Funktionalität führt, ohne Kompromisse beim Stil", sagte Federico Rossi, Chief Operating Officer von Rossinavi.

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