Tudor Team Alinghi zeigt vielversprechende Auftaktleistung

Sport

Von Alinghi
23/05/2026 - 08:05

 Paul Goodison, Phil Robertson, Nicolas Rolaz und Pietro Sibello waren erstmals als Crew gemeinsam im Renneinsatz. Im Wettkampf mit einer der stärksten jemals versammelten AC40-Flotten zeigten sie eine aufsteigende Leistung und solides Bootshandling.

In steiler Welle und zunehmenden Winden wurde die Flotte den ganzen Freitagnachmittag über auf die Probe gestellt. Mehrere Teams kenterten oder litten unter folgenschweren Fehlern. Tudor Team Alinghi jedoch absolvierte alle drei Rennen fehlerfrei und brachte seine AC40 trocken und unbeschädigt zurück in den Hafen von Cagliari – ein wichtiger Schritt sowohl für die Segelcrew als auch für die Landmannschaft, während das Team weiter Erfahrung sammelt.

Das Eröffnungsrennen bot einen frühen Höhepunkt für den Schweizer Herausforderer, der hinter dem italienischen Team women & youth und Frankreich den dritten Platz belegte. Es folgten zwei fünfte Plätze in hart umkämpften Rennen, in denen schon kleine Fehler und schwierige Bedingungen für die gesamte Flotte kostspielig waren.

Rennen 2 erwies sich als besonders frustrierend, nachdem Störungen der taktischen Software an Bord zu mehreren Strafen führten, die das Team zu Beginn des Rennens weit nach hinten zurückwarfen. Trotz dieser Rückschläge erholte sich die Crew stetig und blieb den ganzen Nachmittag über konkurrenzfähig.

Nach dem ersten Renntag liegt das Tudor Team Alinghi auf dem vierten Gesamtrang, punktgleich mit drei anderen Teams, was sowohl die Leistungsstärke der Flotte unterstreicht als auch einen spannenden Samstag auf dem Wasser verspricht. 

Zitat von Skipper Paul Goodison (GBR):

«Ich glaube, wir hatten einen guten Tag. Ich hatte das Gefühl, dass viel los war, vieles schiefging, Dinge repariert werden mussten und wir fast gekentert wären – es war sehr aufregend. Aber als wir zurückkamen, war es wahrscheinlich einer der Tage, an denen mir das Regattasegeln seit langem am meisten Spass gemacht hat. Ich bin also superglücklich. Und das Team hat heute grossartige Arbeit geleistet. Natürlich haben wir noch viel zu tun. Für unseren ersten Einsatz bei so viel Wind als neue Mannschaft finde ich, dass wir uns gut geschlagen haben.»

Zitat von Phil Robertson (NZL):

«Das erste Rennen war fantastisch. Gestern beim Training waren wir eindeutig das langsamste Boot auf der Regattastrecke. Es war also wirklich cool, über Nacht hart zu arbeiten und dann da rauszugehen, konkurrenzfähig zu sein, um die Führung zu kämpfen und unter den ersten Drei zu segeln. Das war eine schöne Bestätigung, dass sich die harte Arbeit auszahlt. Wir hatten in Rennen 2 ein paar seltsame Softwareprobleme, was bedauerlich war, da es sich um bereitgestellte Ausrüstung handelt.»

Zitat von Nicolas Rolaz (SUI): 

«Wir sind ziemlich stolz auf das, was wir heute erreicht haben. Wir haben einige kostspielige Fehler gemacht und Strafen kassiert, aber unter diesen Bedingungen hat jeder Fehler gemacht. Wir dürfen nicht vergessen, dass wir vor heute noch nicht viel zusammen gesegelt sind, daher war es insgesamt eine solide Leistung des Teams.»

 
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