Quick Group erweitert QSY-Reihe und zeigt QCentric
Quick Group erweitert QSY-Reihe und zeigt QCentric
Quick Group stellt auf dem Cannes Yachting Festival die vervollständigte Reihe der elektrischen QSY-Bugstrahlruder, die Bediengeräte-Serie Pacific und die Plattform QCentric vor. Die Messe läuft vom 8. bis 13. September 2026, der Stand des Unternehmens liegt im Vieux Port, PAN357.
Zur QSY-Reihe kommen mehrere neue Modelle sowie ein Tunnel mit 215 mm, der zwischen den Ausführungen mit 185 mm und 250 mm liegt. Das Angebot reicht vom BT QSY 140-50 mit 12 Volt, 50 kgf Schub und 140-mm-Tunnel bis zum BT QSY 300-350 mit 48 Volt, 350 kgf und 300-mm-Tunnel. Je nach Modell liegt die Versorgung bei 12 V/24 V oder 24 V/48 V. Nach Angaben des Unternehmens deckt die Reihe Boote vom 7 Meter langen Centre-Console-Dayboat bis zur 30-Meter-Yacht ab.

"Diese neuen Modelle und die Modularität, die das neue Tunnelformat mit 215 mm mit sich bringt, führen die QSY-Reihe auf bis zu 350 kgf Schub. Werften können damit dieselbe Brushless-Technik auf einem sehr breiten Spektrum von Booten bis 30 Meter einsetzen, je nach Rumpfgeometrie und Gewicht auch darüber hinaus, oder wenn sich der Hersteller für eine Installation mit zwei Bugstrahlrudern entscheidet", sagt Lorenzo Mongiardo, Chief Technical Officer von Quick Group. "Wir haben auf den Markt gehört und jedes Modell so entwickelt, dass es genau den gewünschten Schub erreicht."
Die QSY-Bugstrahlruder arbeiten mit bürstenlosen Synchronmotoren, integrierten Invertern und nativer Proportionalsteuerung. Quick Group nennt außerdem ein unmittelbares Drehmomentverhalten, geringeren Energieverbrauch, weniger Wartung und einen leiseren Betrieb.
Zusammen mit den Bugstrahlrudern debütiert Pacific, eine Serie von Bediengeräten, die mit allen Bugstrahlruder-Reihen des Unternehmens zusammenarbeitet und auf die QSY-Linie abgestimmt ist. Vorgesehen sind drei Varianten, T1, T1XL und T2XL, für unterschiedliche Konfigurationen und Yachtgrößen. Die beiden XL-Einheiten benötigen denselben Platz auf der Bedienkonsole.

"Bei der Entwicklung der neuen Bediengeräte haben wir uns auf die einfache Installation konzentriert", sagt Mongiardo. "Wenn ein Kunde etwa nachrüsten und ein Heckstrahlruder und damit einen zusätzlichen Bedienhebel einbauen möchte, muss kein anders dimensioniertes Loch in die Konsole geschnitten werden."
Die Pacific-Serie lässt sich mit Manövrier- und Steuersystemen anderer Anbieter verbinden, darunter die OEM-Plattformen von Volvo Penta, Mercury Marine und Xenta. Dafür sorgen eigene Gateways und Verbindungen nach NMEA 2000.
Das Bediengerät Pacific ist das erste Produkt, das QCentric nutzt, die Systemarchitektur, die das Unternehmen in Cannes vorstellt. "QCentric ist im Kern ein CAN-Bus-Protokoll, aber für uns ist es weit mehr: ein offenes und skalierbares Ökosystem, das Produkte, Funktionen und Technologien über eine gemeinsame Architektur verbindet", erklärt Mongiardo. Die Plattform soll Produkte von Quick Group wie Bugstrahlruder, Stabilisatorflossen und Ankerwinden einbinden und zugleich offen für Systeme von Partnern und anderen Unternehmen bleiben.

Nach Cannes sind die drei Systeme vom 1. bis 8. Oktober 2026 auf dem Salone Nautico Internazionale in Genua zu sehen, an den Ständen in Padiglione B Superiore, TG20-TH19, und am Kai, YE801A. Danach folgt die IBEX Show in Tampa, Florida, vom 6. bis 8. Oktober 2026, Stand 3-1547.
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